Karla Geißler

Antike
Auf drei Poleis verteilt, erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 eine griechische Woche am Luisenstift Radebeul. In Chitone gekleidet und in verschiedenen Bereichen tätig, verbrachten alle eine fröhliche, sportliche, aber auch kreative Woche. In der Gemäldegalerie machten wir uns auf die Suche nach der Verarbeitung von Mythen in unzähligen Gemälden. Vor allem die griechischen Gottheiten wurden oft als Motiv genutzt, die dann geübte Augen an Symbolen erkannten. Zum krönenden Abschluss fanden mit lautem Getöse die Olympischen Spiele statt, wobei die Athener den Wettbewerb ganz knapp für sich entschieden.
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Halloween
Am 4. November fand unsere diesjährige und traditionsgemäße Halloweenparty für die Schüler/innen der 5. Klassen statt. Dieses Jahr fand die Party leider nur innerhalb der Klassen statt. Trotzdem kamen fast alle Mädchen und Jungen wieder wunderschön oder gruselig verkleidet zur Schule. So gab es viele Hexen, Skelette, Monster und andere gruselige Gestalten zu sehen. Natürlich wurde auch ordentlich genascht, denn ohne „Süßes oder Saures“ (trick or treat) ist Halloween kein Halloween.
Die Schüler/innen begegneten an diesem Tag spielerisch der Kunst- und Kulturgeschichte der englischsprachigen Welt, was Teil des Englischunterrichts ist.
Silke Jaeschke

Zwangsarbeit
Am 18. September wurde an unserer Schule die Ausstellung einer Forschergruppe über die Zwangsarbeit in Radebeul, Sachsen und dem Deutschen Reich im Mehrzweckraum des Weinberg-Anbaus eröffnet. Obgleich uns als Geschichts-LK im Gegensatz zu den anderen Zuhörern*innen keine Wahl blieb, waren wir nicht minder interessiert am Thema, denn wie schon die Einleitung des Abends ergab, sucht eine derart umfassende Aufschlüsselung der Zwangsarbeit im Elbtal seinesgleichen.

In monatelanger Detailarbeit haben die Forschenden versucht, unter anderem dem Radebeuler Stadtarchiv seine letzten Geheimnisse zu entlocken. Da die deutsche Bürokratie bis in die letzten Kriegstage nicht versagte, lassen sich noch heute die Spuren sowjetischer, französischer und polnischer Kriegsgefangener und Zivilarbeiter*innen nachvollziehen – vom Weinbau über die Chemie-Fabrikation bis zur Schwerindustrie an den Elbauen im Westen Radebeuls: Ohne diese Arbeitskraft wäre der deutscher Aggressionskrieg und seine ihm immanente menschenverachtende Ideologie schon viel früher gescheitert.

Das Ergebnis wird zunächst im Anbau des Weinberghauses auf A2- Tafeln präsentiert und wandert dann in die Räume des Kulturbahnhofs in Radebeul Ost an der Sidonienstraße. Unentgeltlich und ansprechend aufbereitet sei jeder/jedem Schüler*in der Besuch nahegelegt.

Maximilian Strobl für den LK Geschichte 12

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