Schokoladenfabrik
Am 29.06.2019 um 7:10 Uhr war es endlich soweit. Für ca. 40 Schüler im Alter von 13-15 Jahren aus verschiedenen Schulen aus Radebeul und näherer Umgebung begann nun der abenteuerliche Sprachaustausch. Wir fuhren mit dem Zug ungefähr 11 Stunden bis in den in der französischsprachigen Schweiz gelegenen Kanton Waadt am Genfer See. Wir kamen mit Verspätung am Hauptbahnhof in Lausanne an. Dort erwarteten uns auch schon unsere Austauschschüler mit ihren Familien, welche mindestens genauso viel Vorfreude auf zwei gemeinsame Wochen zeigten wie wir. Nachdem sich die Schüler von ihren Begleitlehrern verabschiedet hatten, ging es für die meisten in ihr neues Zuhause, da wir alle sehr geschafft und müde waren.
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Spielend Russisch Lernen

In einer Russischstunde erfuhren wir von dem Wettbewerb ,,Spielend Russisch Lernen´´, welcher jedes Jahr bundesweit, auch an unserer Schule stattfindet. Bei diesem Wettbewerb können Schüler der Klassen 8 bis 11 ihr Können unter Beweis stellen. Ein Team besteht immer aus einem Russisch Lernenden und einem nicht Russisch Lernenden. In dem Wettbewerb geht es um das schnelle Lernen russischer Vokabeln und Punkte sammeln. Gespielt wird in einem KO-System.
Die erste Runde ist die Schulrunde. Die Schulsiegermannschaft nimmt an der Regionalrunde teil, welche dieses Jahr im September ebenfalls an unserer Schule stattfindet. Die Sieger dieser Runde dürfen an der Bundesrunde in Rust teilnehmen und gewinnen zusätzlich einen Tag im Europapark in Rust. Schlussendlich winkt den ersten- bis drittplatzierten eine Reise nach Russland.
In der Schulrunde, am Dienstag, dem 04.06.2019 nahmen insgesamt 7 Teams teil. Unseren Herzlichen Glückwunsch sprechen wir den diesjährigen Gewinnern der Schulrunde aus: Frans Daubitz- 9/2 und Mia- Sophie Kalisch- 9/4. Den 2. Platz belegten Jonathan Hülsmann- 10/3 und Hanna Furkert 8/2.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den Lehrern bedanken, die den Wettbewerb so toll organisiert und geleitet haben: Frau Rossow, Frau Kretzschmar, Frau John und Lara Kretzschmar.
Der Wettbewerb hatte eine sehr nette Atmosphäre und es wurde fair gespielt. Wir möchten alle Schüler dazu motivieren an dem Wettbewerb im kommenden Jahr teilzunehmen, da es uns persönlich sehr gefallen hat, weshalb wir auch nächstes Jahr wieder teilnehmen möchten.
Hanna Furkert, Hannah Knothe 8/2

Harry-Potter-Exhibition

Am Dienstag, den 12.02.2019, ging es für 19 Potterheads der Klassen 8/1 und 8/2 zur Harry-Potter-Exhibition nach Potsdam. Wir trafen uns um 7:35 Uhr am Bus. Leider war Frau Kretzschmar, die das Ganze organisiert hatte, krank geworden. Glücklicherweise sprang Frau Lenkeit kurzfristig ein, so dass es trotzdem ein schöner Tag werden würde.
Nach drei Stunden Fahrt kamen wir endlich in Potsdam Babelsberg an. Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auch endlich los. Alle waren ganz aufgeregt und freuten sich schon auf die Ausstellung. Am Eingang gaben wir unsere Jacken ab, bekamen einen Audioguide und beantworteten ein kurzes Quiz zu den Harry Potter Filmen. Schließlich wurden wir in einen Raum geführt, in dem sich einige Freiwillige vom Sprechenden Hut in ihre „Häuser“ enteilen lassen konnten.
Endlich in der Ausstellung angekommen, bekamen wir die Möglichkeit, echte Filmkostüme, Kulissen und Requisiten zu bestaunen. Auch konnten wir an interaktiven Stationen Quidditch spielen, Alraunen ziehen und Hagrids Hütte besuchen. Das Ende der Ausstellung bildete ein überteuerter Fanshop, in dem man sich Potter- Souvenirs kaufen konnte.
Mit gefühlt einer Millionen Fotos auf unseren Handys fuhren wir weiter zum Schloss Sanssouci. Dort erzählte uns Frau Lenkeit einiges über diese weltbekannte Sehenswürdigkeit und anschließend spazierten wir durch den großzügigen Schlosspark. Zum Abschluss unseres Besuches in Potsdam schlenderten wir noch durch das Zentrum der Stadt, einige kauften sich etwas zu essen, andere gingen shoppen. Unsere Gruppe durchforstete zuerst alle Buchläden, um sich von der Qualität der Bücher in Potsdam zu überzeugen.
Nach 1.5 Stunden trafen wir uns wieder am Bus und traten den Heimweg an.
Es war ein toller Tag für uns alle und wir sind froh, dass Frau Kretzschmar und Frau Lenkeit uns die Fahrt ermöglicht haben. Die Ausstellung können wir jedem Potterhead empfehlen, sie ist einfach ein Muss für jeden Fan!

Johanna Günzel und Matilda Sprenger (Kl. 8/1)

Petersburg
Immer, wenn mich jemand fragt, wie die 11 Tage in Russland für mich waren, weiß ich meist überhaupt nicht, wo ich anfangen soll. Wie das erste Mal, waren auch diese Tage eine unvergessliche Zeit. Wir haben als Gruppe viele schöne Momente erleben können und gleichzeitig viel über Russland und die Menschen, die in Russland leben, gelernt.
Auch dieses Mal hatten sich alle schnell an die russischen Austauschschüler gewöhnt und es entstanden schnell neue Freundschaften. Da ich meinen Austauschschüler schon von letztem Jahr kannte, freute ich mich besonders auf ihn und seine Familie. Auch die restlichen Bekanntschaften wiederzusehen, war sehr schön.
Unsere russischen Freunde gaben sich auch dieses besonders viel Mühe, uns die schönsten Ecken der Stadt zu zeigen. Die Museumsbesuche zusammen mit unserer Gruppe waren sehr informativ, wenn auch an manchen Stellen langweilig. Dafür waren die Nachmittage umso erlebnisreicher. Wir gingen gemeinsam zum Fußballspiel ins WM-Stadion, haben uns ein Ice-Hockey-Spiel angesehen und auf einer Dachterrasse, direkt an der Hauptstraße Sankt Petersburgs, den Sonnenuntergang genossen. Oder man traf sich bei einem der russischen Schüler zu Hause, trank Tee und unterhielt sich in den verschiedensten Sprachen über alles mögliche.
Ich persönlich kann den Austausch mit unserer Partnerschule im schönen Russland nur empfehlen. Anfangs hatte auch ich Zweifel, wie mein Austauschschüler und seine Familie sein wird. Ich habe oft darüber nachgedacht, was ich getan hätte, wenn ich mich überhaupt nicht mit ihm verstanden hätte. Jedoch weiß ich jetzt, dass man sich darüber keine Gedanken machen sollte. Die russischen Schüler waren sehr aufgeschlossen. Überhaupt konnte man viel zusammen lachen, man wurde so akzeptiert, wie man war und ist sogar mit einigen Einheimischen ins Gespräch gekommen.
Insgesamt war es eine wunderbare Zeit in Russland und ich hoffe sehr, dass ich nun vielleicht das ein oder andere Vorurteil aus der Welt geschafft habe. Ich kann nur sagen, dass man diese Chance in seinem Leben mit Sicherheit nicht noch einmal bekommt und sie deshalb nutzen sollte. Ich selbst bin sehr froh gewesen, dass ich mich dazu entschieden habe, am Austausch teil zu nehmen.
Maxim Schmidt
Petersburg

Schüleraustausch

Am 27.6.2018 begann für uns, die 35 Schüler aus den siebten und achten Klassen von den Schulen aus Radebeul und Umgebung, nach langem Warten um 6.30 Uhr der Schüleraustausch in den französischsprachigen Kanton Waadt am Genfer See in der Schweiz. Nach einer zehnstündigen Zugfahrt, mit drei erfolgreichen Umstiegen, erreichten wir erschöpft und müde Lausanne.

Am Bahnhof erwarteten uns unsere Austauschschüler mit ihren Familien, welche mindestens genauso aufgeregt waren wie wir. Wir gewöhnten uns schnell sehr gut in den Alltag unserer Austauschfamilien ein. Wir erlebten bei fast immer sonnigem Wetter viele schöne Dinge, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden, zum Beispiel die Besichtigung des Olympia Museums in Lausanne oder eine Wanderung in den Schweizer Bergen.

Ein Bad im Genfer See war für uns natürlich auch Pflicht. Man merkte, dass nach der ersten Woche das am Anfang noch schwierige Verständnis und die Anwendung der Sprache deutlich besser wurden. Die zwei Wochen, in denen wir die schweizerische Kultur mit ihrer leckeren Küche bei Fondue und Raclette reichlich genossen, gingen bald vorüber und der Tag der Abreise kam immer näher. Am 11.7.2018 war es dann soweit. Die Austauschfamilie verabschiedete uns sehr herzlich und wir traten um 9:15 Uhr, in Vorfreude auf unsere Familien, die Abreise an.

Diese Reise hat jedem von uns im sprachlichen Bereich sehr bereichert. Wir haben neue Freunde und viele Eindrücke bekommen. Einen Schüleraustausch wie diesen, können wir jedem nur weiter empfehlen.

Friedrich Koch und Curt Zoschke

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