der Osten
Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr traditionell die Projektwoche vor den Herbstferien statt. Wir, die 9er, beschäftigten uns mit unserer geliebten Heimatstadt. Jede Gruppe musste sich bis Ende September ein Thema aussuchen, welches mit Radebeul zu tun hat. Wir haben uns anlässlich des 30 jährigen Mauerfall Jubiläums mit dem Thema DDR beschäftigt. Da Radebeul im Osten liegt und unsere Eltern in der Mehrzahl auch schon hier lebten, konnten sie uns auch bereits viele eigene Erfahrungen vermitteln. Um eine bessere Vorstellung von dem Thema zu bekommen, suchten wir uns zuerst 14 von 20 sehr informativen Plakaten zu der DDR, von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen, heraus. Um das Ganze zu veranschaulichen und auch anderen näherzubringen rahmten wir die A1 Plakate ein und hängten sie auf der 1. Und 2. Etage im Weinberghaus auf.

Damit beschäftigten wir uns in den ersten beiden Tagen. Außerdem brachte ein Mitschüler aus dem Projekt einen sehr interessanten, eineinhalbstündigen Film namens „Palast der Gespenster“ aus der MDR-Mediathek mit. In dem Film ging es um die DDR und ihre Bürger, wie unzufrieden sie aufgrund der sozialistischen Politik, die kaum Freiheiten ließ, waren. Wir waren alle begeistert, da es heute nur noch schwer nachvollziehbar für uns junge Menschen ist, weil wir heutzutage einfach so viel Reichtum im Gegensatz zu damals besitzen, wobei der materielle Wert nicht einmal die Hauptrolle spielt. Wir sind einfach frei von Angst, in der Hinsicht, dass wir aufgrund unserer Meinung eingesperrt oder sogar umgebracht werden. Es herrscht eine Demokratie und wir können überall hinreisen. Der Film hat schön dargestellt, dass an heutige Standards, zumindest im Osten, nicht zu denken war. Des Weiteren erstellten wir noch eine eigene Wandzeitung, mit exklusiven Bildern aus dem Archiv, das wir am Mittwoch besuchten. Darüber hinaus fotografierten wir die abgebildeten Orte in echt, um die Veränderung besser darstellen zu können.
Ob und wie sich Radebeul im Gegensatz zu damals verändert hat, könnt ihr ab sofort in der Schule besichtigen. Zu guter Letzt stellten wir am Freitag unser Ergebnis zu dem Projekt in Form eines Kurzvortrages vor. Dabei sprachen wir, wie in diesem Beitrag, nochmal rückblickend über unsere Leistung und unser Empfinden. Wir waren uns einig, dass es uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.
Herzlicher Dank geht vor allem an unsere sehr engagierte Projektleiterin Frau Hack, welche uns das alles überhaupt erst ermöglichte.
Kevin Scheike 9/4

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