
Die Klassen 8/ 4 und 8/ 5 wurden von den Landesbühnen zu einer Testvorstellung für das etwas unbekannte Theaterstück „Philotas“ von Gotthold Ephraim Lessing eingeladen.
Wir wurden am 25. Februar von einem Theaterpädagogen in Empfang genommen, welcher uns ein bisschen in das Thema des Theaterspielens einführte und uns das ein oder andere über die Landesbühnen erzählte. Danach führte er uns zur Probebühne, welche zwar kein Bühnenbild und keine Lichteffekte besaß, aber es fühlte sich so an, als würden wir exklusiv hinter die Kulissen schauen können und das hatte seinen ganz eigenen Charme.
Wir sahen uns nur ein Fünftel des gesamten Stückes an und einigen Schülern fehlte, ob nun wegen der etwas älteren Sprache/ Ausdrucksweise oder geschuldet dem Umstand, dass wir nur die Eingangsszene gesehen hatten, etwas der Zugang zum Stück.
Im Anschluss an die kurze Testvorführung äußerten wir unsere Meinung und gaben Tipps zu möglichen Veränderungen.
Ein kurzer Einblick in die Handlung des Stückes: Es beginnt mit einem Kampf, bei dem Philotas, der Prinz einer der kriegsführenden Parteien, gefangen genommen wird. In der Gefangenschaft regt sich Philotas darüber auf, dass man ihn auch in Gefangenschaft gut behandelt, eben wie einen Prinzen und nicht wie einen Soldaten. Das verletzt seinen Stolz sehr.
Doch wie es weitergeht und was am Stück letztendlich noch verändert wurde, das kann man nun seit dem 6. März in den Landesbühnen sehen.
Santino Berndt
Das Stück „Philotas“ – zur Zeit auf dem Spielplan der Landesbühne Radebeul – zeigt tänzerisch und mit viel Bewegung die Geschichte des gefangengenommenen Prinzen. Trotz der kreativen Requisiten war die Handlung nicht für jeden der anwesenden Schüler verständlich. Es lohnt sich also, sich ein wenig vor dem Besuch der Vorstellung zu informieren.
Elsa Treydel
Vor einiger Zeit waren zwei achte Klassen unseres Gymnasiums Testpublikum bei einem Theaterstück an der Landesbühne Radebeul. Wir haben das Stück „Philotas“ von Lessing gesehen.
Meine Vorstellung war, dass wir das Stück mit Bühnenbild, Schauspielern in Kostümen sehen würden und danach einen Fragebogen zur Aufführung auszufüllen hätten.
Am Ende war es ganz anders, aber trotzdem interessant. Wir wurden in einen Proberaum geführt und sahen nur die erste Szene des Stückes. Es gab einige Requisiten, die Schauspieler trugen aber keine Kostüme.
Das Stück konnte man inhaltlich nur verstehen mit dem Vorwissen, das wir uns im Deutschunterricht angeeignet hatten. Ich finde, es war eine andere Form des Unterrichts und eine Bereicherung für uns.
Annika Kuball




