„Die bildende Kunst ist von solcher Vortrefflichkeit, dass sie sich nicht nur den Erscheinungen der Natur zuwendet, sondern unendlich viel mehr Erscheinungen als die Natur hervorbringt.“

Diese Vielfalt an Erscheinungsformen der bildenden Kunst, die Leonardo da Vinci bereits beschwor, konnten die Schülerinnen des Leistungskurses Kunst 12 im Rahmen ihrer Vernissage unter Beweis stellen. Durch genaues Beobachten wurde die Natur immer wieder als Grundlage des bildnerischen Gestaltens genutzt. Dennoch erfuhren die Mädchen bald, dass weit über diese ersten Beobachtungen hinausgegangen werden muss, um immer wieder zu Originalität und Kreativität zu gelangen. Die am 17.3.2022 präsentierten Exponate zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung in allen Gestaltungsbereichen während der letzten beiden Schuljahre, wobei die Schülerinnen im Laufe der Zeit lernten, dass man zwar mit der Hand zeichnen kann, dies aber ebenso gut mit dem Mund oder gar mit dem Fuß funktioniert. Immer wieder wurde intensiv um die genaue Wiedergabe, aber auch um sinnvolle Abstraktion gerungen, wobei die Freude am bildnerisch-praktischen Arbeiten nicht zu kurz kam.

Zeichnen, Malen, Collagieren, plastisches Gestalten sind jedoch nur die klassischen Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst. Den Schülerinnen gelang es im Rahmen der Vernissage, dem Publikum moderne Ausdrucksformen durch zwei Performances näher zu bringen, in denen Ausgrenzung durch andere aber auch durch eigenes Zutun sowie das Verhalten der Konsumgesellschaft thematisiert wurden, worauf das Publikum beeindruckt reagierte.

Der Einblick in das gesamte Schaffen der letzten beiden Schuljahre erfolgte letztendlich auch dadurch, dass die zahllosen Besucher Einblick in die Künstlerischen Tagebücher der Schülerinnen nehmen konnten.

So herrschte reger Andrang auf allen Ebenen des Neubaus im Luisenstift.

Die Mühen der letzten zwei Jahre wurden mit manchem Lob belohnt.

Astrid Breithaupt, Lehrkraft LK Kunst

Seit Wochen herrscht Krieg in der Ukraine. Menschen fliehen aus zerbombten Städten und finden zum Teil hier in Radebeul Schutz. Die Zivilgesellschaft wird aktiv, es werden Geld- und Sachspenden gesammelt und Geflüchtete herzlich empfangen.
Auch Schüler*innen des Luisenstifts beteiligten sich an einer Hilfsaktion, die von Frau Kretzschmar organisiert wurde. Dutzende Kartons mit Kleiderspenden wurden dafür abgegeben und stapelten sich in Abstellräumen des Luisenstifts. Nun wurde es Zeit, dass die seit Tagen gesammelten Kleidungen und Spielzeuge zu den Menschen kommen, die sie benötigen. Damit das passieren kann, sortierten Schüler*innen der elften Stufe die Anziehsachen.
Entgegengenommen und verteilt werden die Spenden vom Deutschen Rote Kreuz Riesa. Wer weiterhin helfen möchte, kann sich über die Webseite der Stadt Radebeul informieren: Ukrainische Flüchtlinge – wichtige Fragen (radebeul.de).
Meret John, Klasse 11

Für die Anmeldung ukrainischer Kinder und Jugendlicher an sächsischen Schulen wurde seitens des Landesamtes für Schule und Bildung ein Onlineanmeldeportal eingerichtet.
Das Portal ist unter folgendem Link zu erreichen: https://www.schulportal.sachsen.de/ukraine.

Es herrscht wieder Krieg in Europa – ein Szenario, das für die meisten bis vor kurzem noch unvorstellbar war, ist nun innerhalb kürzester Zeit zur bitteren Realität geworden.

Um unsere Solidarität mit den Opfern des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu zeigen, versammelten wir uns am 8. März als ganze Schule symbolisch in Form eines Peace-Zeichens auf dem Pausenhof.

Unter Beisein des Oberbürgermeisters gedachten wir in einer Schweigeminute den unschuldigen Opfern des Krieges und stimmten gemeinsam das Lied „Give Peace a Chance“ von John Lennon an. Auch durch einheitliche Kleidung symbolisierten wir zum einen mit Schwarz die Zerstörung und das unendliche Leid des Krieges und zum anderen mit Weiß die Hoffnung auf Frieden und den Sieg der Vernunft.

Zuvor hatten einige Klassen Schilder mit der Aufschrift „Frieden“ und „Freiheit“ in den unterschiedlichsten Sprachen unserer Welt im Kunstunterricht gestaltet und diese während der Solidaritätsaktion mahnend getragen.

Um nun auch als Schule aktiv zu werden, wurden unter Leitung von Frau Kretzschmar in überwältigenden Mengen Sachspenden für Geflüchtete gesammelt und ein Kuchenbasar geplant, dessen Erlös ebenfalls an die Flüchtlingshilfe gespendet wird.

Curt Zoschke, Klasse 11

Den Start ins zweite Schulhalbjahr haben wir uns sicher alle anders vorgestellt. Leider kommen wir aus den Winterferien und müssen mit Bestürzung und Fassungslosigkeit erleben, dass in Europa Krieg herrscht.

Die Kinder und Jugendlichen unseres Gymnasiums haben viel Redebedarf. Im Rahmen des Fachunterrichts und auch darüber hinaus sind wir in dieser Woche darauf eingegangen. Der Schülerrat plant zudem in den kommenden Wochen einige Veranstaltungen, um den Menschen vor Ort und den Kriegsgeflüchteten, die auch Radebeul erreichen, zu helfen. Sechs Russischkolleginnen des Luisenstifts werden bei der Erstaufnahme als Dolmetscherinnen einspringen. Vielen Dank für die große Hilfsbereitschaft.

Wer spenden möchte, kann sich gern an die Stadtverwaltung Radebeul wenden (info@sbf-radebeul.de oder 0351/897160).

Das Spendenkonto der Stadtverwaltung bei der Stadtsparkasse Meißen:

IBAN: DE97 8505 5000 3100 0031 00

Verwendungszweck: 831000 Nothilfe Ukraine und Obuchiw

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